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Phantomgrenzen als heuristisches Konzept für die Grenzforschung

Résumé : Dieser Beitrag definiert das Konzept Phantomgrenzen und erläutert sein heuristisches Potenzial in der Regionalforschung. Phantomgrenzen bezeichnen die Spuren vergangener territorialer Ordnungen, welche in aktuellen Räumen feststellbar sind. Dabei wird insbesondere auf die Wechselwirkungen zwischen drei nach Henri Lefebvre (1974) identifizierbaren Ebenen der Raumproduktion geachtet: Raumerfahrung, Raumimaginativ sowie Raumgestaltung. Die Identifikation und Interpretation von Phantomgrenzen ist kontextspezifisch und ermöglicht nicht nur einen neuen Blick auf die Entwicklung Ostmitteleuropas – der Region, in der die Forschung zu Phantomgrenzen erstmalig angewendet wurde –, sondern auch auf andere geografisch-historische Räume.
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https://halshs.archives-ouvertes.fr/halshs-03059463
Contributor : Béatrice Hirschhausen (von) Connect in order to contact the contributor
Submitted on : Friday, June 4, 2021 - 9:07:18 PM
Last modification on : Thursday, May 12, 2022 - 3:15:57 AM
Long-term archiving on: : Sunday, September 5, 2021 - 9:08:02 PM

File

von Hirschhausen 2020 Handbuch...
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Citation

Béatrice von Hirschhausen. Phantomgrenzen als heuristisches Konzept für die Grenzforschung. Gerst D., Krämer H., Klessmann M. (Dir.). Handbuch Grenzforschung, Nomos, pp.174-189, 2020, ⟨10.5771/9783845295305⟩. ⟨halshs-03059463⟩

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