Die Krux mit dem Netz Verknüpfung und Visualisierung bei digitalen Briefeditionen

Résumé : Die These, die hier vertreten wird, verortet die Bekehrungsmanöver in einer diametral entgegengesetzten Glaubensgemeinschaft: Eine Religion der Big Data gibt es wohl, und eines ihrer Evangelien nennt sich Netzwerkvisualisierung. Ohne Netzwerk geht nichts, alles ist Netzwerk. Sicherlich machen es zum einen die Datenflut und zum anderen die Verknüpfungen zwischen ebendiesen Daten nötig, sich Orientierung zu verschaffen. Im Zuge dessen wurde der Ideen- und Literaturgeschichte der Rekurs auf Netzwerkanalyse aufgebürdet. Das Kreuz, das es zu schleppen gilt, ist eben das Netzwerk. Aber liefern Netzwerke und ihre Visualisierungen wirklich die Orientierung, die die Geisteswissenschaften brauchen? Wozu sind Netzwerke für die Literaturwissenschaft gut? Was erlauben sie uns zu machen, was wir anders nicht bewerkstelligen könnten? Ansätze zur Beantwortung dieser Fragen werden in drei Schritten vorgestellt. Zunächst werde ich basal mit der Frage „Was ist ein Netzwerk?“ beginnen. Dabei geht es mir darum zu umreißen, was ein „gutes“ Netzwerk ausmacht, d.h. ein Netzwerk, aus dem man aus literaturwissenschaftlicher Sicht sinnvolle Informationen gewinnen kann. Im zweiten Teil stelle ich digitale Briefeditionen vor (im Speziellen meine eigene) und was diese an Anknüpfungspunkten für Netzmodelle bieten. In einem dritten Teil gehe ich schließlich auf die Einbettung von Netzmodellen in die konkrete Textarbeit ein.
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Chapitre d'ouvrage
Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften. Systematische und historische Perspektiven, De Gruyter, p. 355-370, 2018, 978-3-11-052200-6
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Contributeur : Anne Baillot <>
Soumis le : mardi 23 février 2016 - 19:40:44
Dernière modification le : mardi 15 mai 2018 - 14:08:54
Document(s) archivé(s) le : mardi 24 mai 2016 - 15:35:23

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Anne Baillot. Die Krux mit dem Netz Verknüpfung und Visualisierung bei digitalen Briefeditionen. Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften. Systematische und historische Perspektiven, De Gruyter, p. 355-370, 2018, 978-3-11-052200-6. 〈halshs-01278211〉

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