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L’image des expulsés dans le Grafschafter Bote

Résumé : Der Grafschafter Bote richtet sich an die Heimatvertriebenen aus der Grafschaft Glatz (Schlesien). Er berichtet sowohl über die sozialen Schwierigkeiten der Heimatvertriebenen als auch über deren politischen Forderungen. Daher lässt sich die Heimatzeitung unter zwei Aspekten analysieren: -Unter dem individuellen Aspekt werden die Heimatvertriebenen als einfache Menschen dargestellt, die in einem neuen Leben alles von null anfangen mussten, da sie sich nur auf sich selbst verlassen konnten. -Unter dem kollektiven Aspekt werden die Heimatvertriebenen als große Macht dargestellt, mit der das Land rechnen soll bzw. kann. Die regionalen und überregionalen Heimattreffen haben eine erhebliche politische Bedeutung und verstehen sich als Machtbeweise. Dennoch muss festgestellt werden, dass schon in den siebziger Jahren die Vertriebenen von der Ostpolitik überholt werden, die sie am Rande des Zeitgeschehens stehen lässt. In diesem Beitrag wird ans Licht gebracht, in welcher paradoxalen Situation sich die Heimatvertriebenen befinden: Als Individuum sind sie schwach, schaffen es dennoch, sich in die Gesellschaft zu integrieren, während sie als Volksgruppe, als starke Gemeinschaft betrachtet, der Niederlage ihrer Forderungen hilflos zusehen müssen.
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https://halshs.archives-ouvertes.fr/halshs-01099297
Contributor : Lionel Picard <>
Submitted on : Friday, January 2, 2015 - 5:49:07 PM
Last modification on : Friday, June 8, 2018 - 2:50:13 PM

Identifiers

  • HAL Id : halshs-01099297, version 1

Collections

Citation

Lionel Picard. L’image des expulsés dans le Grafschafter Bote. Les perdants de l'histoire. Dislocation des empires., 2011, 978-2-7535-1398-3. ⟨halshs-01099297⟩

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