Gerüchte im Fokus der Polizeibeamten und als Quelle der Information für die Westphalen (1807-1813)

Résumé : Nur wenige Jahre (1807-1813) bestand das Königreich Westphalen unter der Regierung von Jérôme Bonaparte. Die Beherrschung der französischen Sprache erhielt dort einen ganz besonderen Stellenwert. Trotz gelegentlich heftiger Thematisierung der Sprachbarriere verlief die Kommunikation zwischen Deutsch- und Französischsprachigen offenbar so ›normal‹, dass ihre Überlieferung eher zufällig ist. In ihrer Dissertation "›Der französischen Sprache mächtig‹. Kommunikation im Spannungsfeld von Sprachen und Kulturen (1807-1813)" untersucht die Autorin, wer in Westphalen die französische Sprache beherrschte, wie sich der Sprachkontakt zwischen Französisch- und Deutschsprachigen gestaltete und wie die Zeitgenossen mit Überwachung und Zensur umgingen. Das vorliegende Kapitel zu den Gerüchten im Königreich Westphalen behandelt einen Aspekt der Kommunikation in der westphälischen Gesellschaft. Anhand von Polizeiakten wird der Stellenwert der Gerüchte im politischen Meinungsbildungsprozess in der westphälischen Gesellschaft rekonstruiert. Die Arbeit, sowie die vorliegende Abhandlung, führen in die westphälische Alltagswirklichkeit ein und veranschaulichen die Politisierung breiterer Gesellschaftsschichten.
Document type :
Preprints, Working Papers, ...
2013


https://halshs.archives-ouvertes.fr/halshs-00795333
Contributor : Claudie Paye <>
Submitted on : Thursday, February 28, 2013 - 6:00:20 PM
Last modification on : Monday, March 4, 2013 - 9:56:31 AM

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Paye_Geruechte.pdf
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Claudie Paye. Gerüchte im Fokus der Polizeibeamten und als Quelle der Information für die Westphalen (1807-1813). 2013. <halshs-00795333>

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